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„Die Herausforderungen des Islamischen Rechts im 21.Jahrhundert“
(Medienteam Freitagsclub, 22.10.11)

Ein Wegschreiter erblickt 1966 das Licht der Welt.
Ein Wegschreiter, der mit 15 Jahren die Augen öffnet und spricht: Ich muss verstehen, erst dann will ich glauben.

Ein Wegschreiter ist er, der nicht durch sein Studium in Islamwissenschaften eine Einladung in die beschützenden Arme Gottes erhält, sondern erst durch die Verehrung, Lobpreisung, Ehrerbietung Allahs. Denn das Gebet ist ein Treffen mit dem heimlichen Geliebten, der die Geheimnisse der tiefsten Tiefe und höchsten Höhe kennt.
Ein Wegschreiter, der mit dem Lichte der Vernunft die List und Verstellung des Teufels aufdeckt. Ein Wegschreiter, der unermüdlich den Islam mit den Schwerpunkten Maqasid Usul, Familienrecht, Erbrecht, Stiftungswesen, Islamische Geschichte und Kulturgeschichte ergründet. Ein Wegschreiter, der in Fachbereichen wie Fiqh, Usul, Tafsir, Quranwissenschaften, Islamische Geschichte und Kulturgeschichte doziert.
Ein Wegschreiter, der seinem Namen allen Ehre erweist, denn er nennt sich Diener Allahs oder Abdurrahman Reidegeld.
Ein Gedicht  für den Referenten Abdurrahman Reidegeld, der am 14.Oktober 2011 gemeinsam mit dem Publikum Themen aus den Bereichen Entstehung, Ende und Fortführung des Lebens behandelt hat. Diese Dreiteilung wurde in weitere Subthemen, nämlich in die folgenden untergliedert:  Genmanipulation, künstliche Befruchtung und Zinspolitik. Ad initium, wurde erläutert, dass religiöse Normen wie jene in der Islamischen Pflichtenlehre, im Fiqh, unveränderlich seien, aber jedem Individuum überlassen, ob er seine Obliegenheiten erfüllen  wolle oder nicht. Denn im Gegensatz zum gesetzten Recht sei im Islam vor dem Praktizieren der religiösen Normen eine innere Einverständniserklärung nötig. Gesetztes Recht sei an Absichten des Herzens nicht interessiert, hingegen könne das Islamische Recht nicht umgesetzt werden, wenn a priori kein innerer Wille bestehe.  Das erste Subthema, die Genmanipulation, scheint für viele islamischen Gelehrten ein Fremdwort zu sein, da sie das Eingreifen in den menschlichen Körper sui generis verboten wissen. Eine Haramhandlung braucht ihnen zufolge nicht besprochen zu werden. Hingegen sei es Pflicht der Muslime über Innovationen, Forschungen und Herausforderungen ihres Zeitalters nachzudenken und sich erst dann dafür oder dagegen zu entscheiden, eine Grundregel der Sharia. Wie alles im Leben habe  auch die Genmanipulation sowohl eine positive als auch eine negative Seite: Ohne Genmanipulation, keine künstlichen Herzklappen. Ob das nun aber  so positiv ist, lasse sich nur mit der Frage ergründen, was denn das Ziel  dabei sei. Der Forscher sehe sich in unseren Tagen als Gott, also in der Rolle des Erschaffenden, des Kreierenden. Diesem stehe ein islamisches Prinzip entgegen, denn: „Der Schöpfer allein ist verantwortlich für den Fortgang der Schöpfung.“ Hingegen würden eine dringende Notwendigkeit und ein Ausnahmezustand die Forschung legitimieren. Die Entscheidungen sind aber vor dem Bewusstsein über die Existenz des Todes zu treffen. Surah Al-mulk :“Mit dem Namen ALLAHs, Des Gnadenden, Des Allgnädigen(…)ER ist über alles allmächtig, Der den Tod und das Leben erschuf (…).[1]  „Wenn wir mit zwei Übeln konfrontiert werden, so sollen wir immer das Geringere nehmen, aber wenn man sich etwas Gutes mit etwas Negativem erkauft, werde dies vom Schöpfer nicht anerkannt“, lautete die Goldregel des Abends .

[1] Amir M.A.Zaidan, At-tafsiir

Bericht vom Volunteering-Sadaqa Projekt des Freitagsclubs vom 29.11.2010: Kuchenstand für Pro Infirmis

Am Samstag den 29. November veranstaltete der Freitagsclub einen Kuchenverkauf am Winterthurer Weihnachtsmarkt. Der Erlös des Kuchenverkaufs ging an Pro Infirmis.

Pro Infirmis ist eine Fachorganisation, welche sich für die Belange behinderter Menschen einsetzt. Die Allgemeinheit kennt Pro Infirmis durch ihre Plakatkampange in der sie versucht, Vorurteile und Ausgrenzungen gegenüber Behinderten abzubauen. Daneben unterstützt und fördert Pro Infirmis Projekte die behinderten Menschen Hilfe zur Selbsthilfe bieten. <weiter lesen>