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Herzlich Willkommen auf dem Webauftritt des Freitagsclub - Muslimischer Studenten und Akademikerverein

Freitagsclub Veranstaltung "Islamophobie umwandeln in Islam-Sympathie", Freitag, 4. Mai 2012 mit Dr. Farid Hafez

Der Freitagsclub lädt euch ganz herzlich zum Anlass „Islamphobie umwandeln in Islamsympathie“ ein. Wir haben die Ehre Dr. Farid Hafez aus Wien als Referenten begrüssen zu dürfen, der uns einen Einblick in sein Forschungsgebiet ermöglicht. Dr. Hafez wird die Ursachen der Islamphobie herauskristallisieren, dabei die Rolle der Medien, der politischen Parteien, verschiedener nicht-muslimischer Gruppierungen, der muslimischen Verbände, der Muslime, der muslimischen Gruppierungen genauer unter die Lupe nehmen. Darauf aufbauend wird er aufgrund seiner Erfahrungen und Studien die Frage beantworten, wie wir Muslime diese Phobie in eine Sympathie umwandeln können. In der anschliessenden Diskussionsrunde soll dann diese Frage noch vertieft werden. Ein feiner Apero sowie wird den Abend abrunden.

Gönne dir diese einmalige Gelegenheit, wenn Dr. Farid Hafez, die Thematik der Islamophobie welche die Muslime sowohl auf der praktischen wie auch emotionalen Ebene trifft, mit seinen Forschungsergebnissen faktenbasiert erläutert.

Wann: Freitag, den 4. Mai 2012; 19.00 Uhr – 21.45 Uhr (Empfang bereits um 18.30 Uhr)
Wo: Dzemat der islamischen Gemeinschaft Bosniens in Zürich, Grabenstrasse 7,  8952 Schlieren
ÖV: ab Bahnhof Zürich, Zug S3 oder S12 Bahnhof Schlieren
Eintritt: 5 CHF / Fridayclub-Friends gratis

Wir erwarten Dich zur Veranstaltung mit viel Freude und entbieten Dir einstweilen unsere liebsten Salamat.



Assalamu‘alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh liebe Geschwister

Wir planen rege und voller Elan die Veranstaltungen für das kommende Jahr, insaALLAH. Ob psychologische, frauenspezifische oder rechstswissenschaftliche Themen, wir bedienen uns, wie Ihr wisst, aus der reichen Palette an Domänen, die der Islam uns bietet. Es ist uns eine Ehre, eine Selbstverständlichkeit, eine Freude  verschiedenen Geschmäckern unserer Geschwister gerecht zu werden und Euch ein möglichst solides Fundament an islamischem Wissen zu vermitteln.

Um ein spannendes Programm und unsere Unabhägigkeit aufrechterhalten zu können sowie unser Engagement für die Muslime in der Schweiz auszubauen sind wir auf Deine Unterstützung angewiesen. Aus diesem Grund wollten wir Dich anfragen, ob du Interesse hättest Teil von „ Fridayclub and Friends “ zu werden? Dies ist eine Art Passivmitgliedschaft mit welcher Du uns mit einem Jahresbetrag von 50 CHF finanziell unterstützst.

Als Fridayclub Friend kannst du dich dabei über die folgenden daraus resultierenden Vorteile freuen:

-Mit nur 50 Fr. pro Jahr die Ummah und ihr intellektuelles Fundament stärken

-Unentgeltlich bzw. zum reduzierten Preis an Veranstaltungen teilnehmen

-Über die strategischen Ziele resp. wichtige Beschlussfassungen des Freitagsclub informiert werden

-Möglichkeit Ideen und Vorschläge in unseren Verein einzubringen

-Dir und der muslimischen Gemeinschaft spannende Events ermöglichen

-Keine weiteren Verpflichtungen

Probiere die Passivmitgliedschaft aus, falls du dich später dagegen entscheidest, kannst du sie zu jeder Zeit und mit sofortiger Wirkung auflösen.

Wenn Dir die Idee des Freitagsclub gefällt und dann stärke uns mit Deiner Unterstützung! Wir freuen uns über Deine Anmeldung. Möge ALLAH uns beschützen, rechtleiten und in all unserer Taten SEINER Gedenken.

Möge ER uns für unsere Taten im Jenseits belohnen, uns Kraft, Mut, Ausdauer spenden. Möge ER unseren Iman stärken, unseren Weg in den Dunkeln der Nacht erhellen und die Ummah Tag für Tag stärken.  

Amin.

Ma’as-salama

Euer Freitagsclub Kernteam

PS:
Falls ihr dem Fridayclub & Friends Programm beitreten möchtet, so verwendet bitte die angefügten Bankkontodaten oder teile uns mit falls du einen Einzahlungsschein wünscht. Wenn du uns noch deine Privatadresse geben würdest, so würden wir dir gerne ein kleines Freitagsclub Welcome Package zusenden.

Bankverbindung:
Raiffeisenbank Zürich
Inhaber: Freitagsclub / MSAv
Vereinskonto (CHF)
CH07 8148 7000 0404 9747 8  



„Die Herausforderungen des Islamischen Rechts im 21.Jahrhundert“
(Medienteam Freitagsclub, 22.10.11)

Ein Wegschreiter erblickt 1966 das Licht der Welt.
Ein Wegschreiter, der mit 15 Jahren die Augen öffnet und spricht: Ich muss verstehen, erst dann will ich glauben.

Ein Wegschreiter ist er, der nicht durch sein Studium in Islamwissenschaften eine Einladung in die beschützenden Arme Gottes erhält, sondern erst durch die Verehrung, Lobpreisung, Ehrerbietung Allahs. Denn das Gebet ist ein Treffen mit dem heimlichen Geliebten, der die Geheimnisse der tiefsten Tiefe und höchsten Höhe kennt.
Ein Wegschreiter, der mit dem Lichte der Vernunft die List und Verstellung des Teufels aufdeckt.
Ein Wegschreiter, der unermüdlich den Islam mit den Schwerpunkten Maqasid Usul, Familienrecht, Erbrecht, Stiftungswesen, Islamische Geschichte und Kulturgeschichte ergründet.
Ein Wegschreiter, der in Fachbereichen wie Fiqh, Usul, Tafsir, Quranwissenschaften, Islamische Geschichte und Kulturgeschichte doziert.
Ein Wegschreiter, der seinem Namen allen Ehre erweist, denn er nennt sich Diener Allahs oder Abdurrahman Reidegeld...<<weiter lesen>>

Interessantes aus dem Arabischen, (rab-bat bayt) 
(Autor: Sema Özonar, Medienteam Freitagsclub, 08.10.11) 

Ich pauke arabische Vokabeln und halte für einen kurzen Moment inne-ein schwarzer „Klecks“ in meinem Buch. Der „Fleck“, der sich als eine Übersetzung für das Arabische „ “ ausgibt, nimmt langsam Konturen an: “die Hausfrau“, lese ich widerwillig. Meine Seele wird unruhig, mein Sprachsinn trotzt und kehrt der „Hausfrau“ den Rücken zu. Mein Herz sucht in der deutschen Übersetzung vergebens nach der Poesie, der Musik, dem Rhythmus. Seit gut einem Jahr setze ich mich mit dem Arabischen auseinander. Jedes Mal, wenn ich Vokabeln lerne, spüre ich, wie sich meine Seele mit gesunder Nahrung ernährt. Wenn ihr nun meiner Äusserung keinen wirklichen Sinn zuordnen könnt, so liegt der Fehler bestimmt nicht bei euch, sondern bei mir. Beflügelt von dem Klang der arabischen Wörter, der Schönheit des Schriftzugs und der Ruhe stiftenden Schreibübungen, fällt es mir nicht leicht, meine Emotionen einem breiten Publikum zu vermitteln. Ein zweiter Versuch: “Arabisch lernen ist Ausdruck der Liebe. Ein Tanz mit dem Liebsten. Ein Genuss auf höchster Ebene.“ Die arabische Sprache hat aber noch eine zweite wunderschöne Seite an sich: Sie vermittelt in ihrer Bedeutung kulturelles, poetisches, religiöses Wissen. “Vermitteln“ mag eventuell in einigen Fällen ein wenig übertrieben ausgedrückt sein. Auf jeden Fall aber, lassen arabische Wörter, Bilder vor dem Auge des Lesers entstehen, so dass dieser zur einen oder anderen Präsupposition neigt....<<weiter lesen>>

Die Perlen des Ramadan
(Aufsatz Medienteam Freitagsclub, 07.09.2011)

Bei Heraklit lesen wir: „Für die Wachenden gibt es eine und allen gemeinsame Welt, im Schlaf aber wendet sich jeder zu seiner eigenen Welt ab.“ Am hellen Tag teilen die Menschen eine gemeinsame Welt. In der Nacht aber, wenn man nicht sieht und nicht gesehen wird, sind wir mit uns allein.
Die Nacht wirft uns, im Guten wie im Bösen, auf uns selbst zurück. Befreit „von des Lichtes Fesseln“ tauche der Mensch in jene dunkle, schöpferisch verheissungsvolle Welt ein.
Der Fastenmonat Ramadan gleicht der geheimnisvollen uns mit unserer Seele allein lassenden Nacht. Vom Sonnen-aufgang bis Sonnenuntergang sich jeglicher Nahrung im weitesten Sinne entbehrend ist der Fastende auf sich selbst gestellt. Da der Fastende aber am Arbeitsplatz einwandfrei funktionieren muss und auch nicht die zwischenmenschlichen Beziehungen vernachlässigen darf, entwickelt er eine intrinsische Energiequelle indem er sich der Geisteswelt zuwendet. Um den Geist vital zu halten, findet eine rege Auseinandersetzung mit der Seelenlage statt, was auch unabhängig vom Ramadan als eine zentrale Verpflichtung im Islam gilt..
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Sind Islam und Demokratie vereinbar?
(Aufsatz Medienteam Freitagsclub, 29.08.2011)

Die Aufstände in den arabischen Ländern und die damit einhergehende Forderung nach
Demokratie wirft die Frage auf, ob denn die Araber nach langer Zeit der Tyrannei überhaupt bereit für demokratische Strukturen und Prinzipien sind. Werden die Araber nun tatsächlich diktatorischen Systemen den Rücken zukehren und sich dem Geiste der Demokratie widmen?
Eine solche Reflexion ist berechtigt, denn wenn man die Geschichtschreibung betrachtet, scheint es, als ob die arabische Kultur die Demokratie nicht kenne. Denn die Araber haben einerseits die Demokratie so gut wie gar nie erlebt und anderseits sind sie gegenüber demokratischen Strukturen negativ eingestellt. Letzteres rührt daher, weil die Einführung der Demokratie zum Teil mit der Kolonialisierung assoziiert wird. Nichtsdestotrotz fordern die maghrebinischen Revolutionäre Demokratie.
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